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China-Delegation besucht ILS

Meldung vom 03.07.2013 Hinter die Kulissen der ILS Nordoberpfalz blickte kürzlich eine 13-köpfige Delegation aus der chinesischen Provinz Henan. Die Gäste aus dem Reich der Mitte lassen sich im Rahmen einer internationalen Kooperation zu Lehrkräften für Notfallmedizin ausbilden.

Hinter die Kulissen der Integrierten Leitstelle (ILS) Nordoberpfalz  blickte kürzlich eine 13-köpfige Delegation aus der chinesischen Provinz Henan. Die Gäste aus dem Reich der Mitte lassen sich im Rahmen einer internationalen Kooperation an den Döpfer-Schulen zu Lehrkräften für Notfallmedizin ausbilden und lernten bei einem umfangreichen Besichtigungsprogramm das deutsche Gesundheitswesen kennen.

 

Der stellvertretende Leiter der Leitstelle und Pressesprecher, Jürgen Meyer, informierte die Gäste über die Aufgaben als Einsatzzentrale der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr, die Einsätze von 900 Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeugen und des DRF Rettungshubschraubers Christoph 80 koordiniert. Auch erhielt die Delegation aus China einen umfassenden Einblick in die Abläufe einer Leitstelle, von der aufwändigen Einsatzleittechnik und den hohen Ansprüchen an die Ausbildung der Disponenten. Die Delegationsteilnehmer zeigten sich sehr beeindruckt von der Technik und Professionalität dieser Einrichtung und überreichten Meyer ein kleines Gastgeschenk.

 

Weiden ist eine von 26 Leitstellen. Sie betreut ein 2585 Quadratkilometer großes Gebiet in den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth mit Weiden und dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr mit etwa 250 000 Menschen. Das entspricht etwa der Fläche des Saarlands. Derzeit kümmern sich 22 Disponenten und 18 Telefonisten im Schichtdienst um die Notrufe und die Koordination, der über 50 Mitarbeiter zählenden Leitstelle. Die ILS arbeitet mit 250 Dienststellen wie Feuerwehren, Rettungswachen und Notarztstandorten, THW, Berg- und Wasserrettung sowie auch den 23 Standorten der Helfer vor Ort zusammen.

Hinter die Kulissen der ILS blickte kürzlich eine 13-köpfige Delegation aus der chinesischen Provinz Henan zusammen mit Martin Gleixner von den Döpfer-Schulen und ihrem Dolmetscher.