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ILS auf Stippvisite

Meldung vom 10.10.2014 Die Einführung des Digitalfunks ist ein wichtiger Schritt, der sich für alle Menschen lohnt. Eine Delegation der ILS Nordoberpfalz informierte sich nun bei den Kollegen der österreichischen LSZ Burgenland.

"Landessicherheitszentrale - wollen Sie einen Notfall melden?" Diesen Satz hört man als Erstes, wenn man im Osten von Österreich, im Burgenland, den Notruf 144 wählt. Anfang Oktober machte sich eine dreiköpfige Delegation der ILS Nordoberpfalz zu einem Informationsbesuch in die Landeshauptstadt nach Eisenstadt ins Burgenland auf.

In der Landessicherheitszentrale (LSZ) wurden sie von Geschäftsführer Dr. Ernst Böcskör sowie den beiden Leitern Ing. Richard Prunner (Feuerwehr) und Direktor Walter Adorjan (Rettungsdienst) begrüßt. Im Mittelpunkt des Besuches stand das Thema Digitalfunk. Bereits seit 1999 funken die Burgländer zum Teil digital. Welche Möglichkeiten der Digitalfunk bietet, konnten die drei Oberpfälzer vor Ort hautnah miterleben. Als weitere Themen standen die Notrufabfrage, die Alarmierung der Feuerwehren und die neuen sozialen Netzwerke auf der Agenda.

Die Landessicherheitszentrale Burgenland hat ihren Sitz im neuen Landhaus in der 15.000 Einwohner zählenden Stadt Eisenstadt. Sie disponiert die Rettungs-, Krankentransport- und Feuerwehreinsätze für das gesamte ostösterreichische Burgenland. Dieses weist eine Fläche von 3.900 km² auf, und teilt eine 397 km lange Staatsgrenze zum Großteil mit Ungarn, zu kleinen Teilen auch mit Slowenien und der Slowakei.

Die Disponenten betreuen u.a. auch die Sturmwarneinrichtung am Neusiedler See. Die LSZ Burgenland ist von der Größe und dem Einsatzaufkommen vergleichbar mit dem Versorgungsbereich der ILS Nordoberpfalz.