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ILS: ELDIS Ressource Manager in Vorbereitung

Meldung vom 24.01.2011 Ging es Anfangs immer um die Grundlagen, wird es nun immer konkreter. Bei einer Systemschulung in St. Johann in Österreich, wurden Herbert Putzer, Jürgen Meyer, Martin Lichtblau und Alexander Ermer diesmal in die neuen Möglichkeiten des künftigen Einsatzleitsystems ELDIS Bayern III eingewiesen.

Ging es Anfangs immer um die Grundlagen, wird es nun immer konkreter. Bei einer Systemschulung in St. Johann in Österreich, wurden Herbert Putzer, Jürgen Meyer, Martin Lichtblau und Alexander Ermer diesmal in die neuen Möglichkeiten des künftigen Einsatzleitsystems ELDIS Bayern III eingewiesen. Matthias Doppelmayer von der Firma „eurofunk kappacher“ zeigte den Weidenern welche Optionen der so genannte ELDIS Ressource Manager (ERM) bietet. Dieses Modul des Leitsystems zeigt dem Disponenten in welchem Status sich die Einsatzfahrzeuge befinden. Bei der täglichen Arbeit ist dies eines der wichtigsten Module der Software. Die Masken können dabei den örtlichen Bedürfnissen angepasst werden.

Den zweiten Tag verbrachte Katrin Lageder mit den Weidenern. Gemeinsam wurden die bereits erfassten Stammdaten überprüft. Geprüft wurde, ob diese stimmig sind und sich Fehler eingeschlichen haben. In Weiden wurden mittlerweile schon 949 Objekte, 382 Dienststellen,  790 Einsatzmittel (EM), 400 Einsatzmittelketten (EMK), 4998 Straßen, 1156 Zonen und 1218 Ortsteile erfasst. Bis Herbst wird die Erfassung der restlichen Daten jedoch sicher noch dauern. Denn in der Integrierten Leitstelle werden vor allem die Feuerwehren nicht mehr nach Standorten, sondern nach Ressourcen alarmiert. Sprich: Wenn das Einsatzstichwort 1000 Liter Wasser, fünf C-Schläuche und zwei Atemschutzgeräteträger vorsieht, werden nicht mehr komplette Wehren alarmiert, sondern nur noch die nächstgelegenen Fahrzeuge, mit denen genau diese Anforderungen erfüllt werden. Und um hier richtig zu alarmieren, muss alles genauestens erfasst werden.