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KVB: Neue Notdienst-Nummer ab März 116117

Meldung vom 16.01.2012 Im März dieses Jahres ist der Start der neuen bundesweit einheitlichen Bereitschaftsdienstnummer vorgesehen. Die leidige Tatsache, dass es in Deutschland weit über 800 unterschiedliche Rufnummern gab, über die der ärztliche Bereitschaftsdienst kontaktiert werden musste, war letztlich der Anstoß zu dieser Idee.

Die bundesweite Rufnummer 116117 zur Anforderung des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes wird den Notrufen der Feuerwehr und Polizei im Telekommunikationsgesetz gleichgestellt. Das hat der Bundestag mit dem Versorgungsstrukturgesetz beschlossen. Die Regelung war mit einem Änderungsantrag in den Gesetzentwurf eingefügt worden. Sie bringt nach Angaben der KV Brandenburg (KVBB) "erhebliche Einsparungen".

Durch die Gleichstellung ist es laut KVBB auch bei der Bereitschaftsdienstnummer möglich, Anrufer von Mobilfunkgeräten im Notfall über eine Ortskennung zu orten. Das erspart aufwendige und teure Nachfragen bei den Mobilfunkbetreibern. "Wir haben ein Jahr lang Klinken geputzt bei der Politik, um zu erreichen, dass die 116117 den beiden Notrufnummern gleichgestellt wird", sagte KVBB-Chef Dr. Hans-Joachim Helming bei der Vertreterversammlung der KVBB.

Die Initiative zu der bundeseinheitlichen Bereitschaftsdienstnummer war im Jahr 2005 in Brandenburg entstanden. Die Vorteile dieser einheitlichen Rufnummer liegen auf der Hand: Kurze und prägnante Rufnummer, bundes- und zukünftig europaweit einheitlich und kostenlos für den Nutzer.

Starten soll die Rufnummer ab März 2012.