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Managementzirkel in Tirschenreuth

Meldung vom 31.03.2011 Wenn es um Menschenleben geht ist es wichtig, dass das Rettungssystem funktioniert. Deshalb treffen sich die Durchführenden des Rettungsdienstes, ärztliche Leiter und der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz regelmäßig zum Informations- und Erfahrungsaustausch.

Wenn es um Menschenleben geht ist es wichtig, dass das Rettungssystem funktioniert. Deshalb treffen sich die Durchführenden des Rettungsdienstes, ärztliche Leiter und der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz (kurz: ZRF) regelmäßig zum Informations- und Erfahrungsaustausch. In Tirschenreuth ging es beim Managementzirkel diesmal wieder um die verschiedensten Themen.

ZRF-Geschäftsleiter Alfred Rast informierte über die Ausführungsverordnung zum neuen Bayerischen Rettungsdienstgesetz. Ein trockenes Thema, allerdings sehr wichtig, da es die tägliche Arbeit definiert. Rast informierte über die Änderungen und neuen Arbeitsweisen. Eine der wichtigsten Änderungen ist die Einführung so genannter „Ärztlicher Leiter Rettungsdienst“, kurz: ÄLRD. In der Nordoberpfalz wurden vier bestellt. Dr. Josef Kick aus Weiden ist deren Sprecher. Er stellte kurz das vielfältige Aufgabengebiet und die mittelfristigen Planungen vor. Eine der Hauptaufgaben der ÄLRD ist die Sicherung der Qualität im Rettungsdienst. Hierzu wird es eine eigne Arbeitsgruppe geben.

Die Qualität der Notfallrettung wird auch durch den Start von „Christoph 80“ gehoben. Der neue Rettungshubschrauber der am Flugplatz Latsch stationiert ist, soll Versorgungslücken schließen. Stefan Neppl, Regionalbeauftragter der DRF Luftrettung, stellte den Betreiber und die Aufgaben kurz vor. Seine Prämisse ist es, Hand in Hand mit den bestehenden bodengebundenen Rettungsdienst-Durchführenden zu arbeiten. Im Mittelpunkt stehe das Wohl des Patienten.

Leitstellenleiter Herbert Putzer informierte das Gremium über die aktuellen Einsatzzahlen und den Sachstand zum Aufbau der Integrierten Leitstelle. Bis Jahresende soll der Probebetrieb erfolgen, im Frühjahr 2012 werden Feuerwehr und Rettungsdienst dann nur noch von einer Einsatzzentrale aus geführt und alarmiert. Putzers Stellvertreter Jürgen Meyer ergänzte hier noch die aktuellen Entwicklungen in der Alarmierungsplanung und Stammdatenerfassung. Mehrere tausend Seiten Daten müssen derzeit eingepflegt werden, damit das Einsatzleitsystem zum Start der ILS auch fehlerfrei funktioniert.

Bericht: Peter Astashenko
Bild: Michael Höfer

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