ILS Nordoberpfalz

Mit Know-how zum Erfolg im BGM

Meldung vom 10.03.2019 Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern! Steigende Arbeitsbelastung, Zeitdruck und ein schlechtes Betriebsklima können sich auf die Gesundheit von Arbeitnehmern auswirken und das sowohl körperlich als auch psychisch. Gerade die Zahl von Burnout-Fällen und psychischen Störungen steigt kontinuierlich.

Mit der Einführung eines umfassenden Gesundheitsmanagements in der Integrierten Leitstelle im Jahre 2018 hat sich der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Nordoberpfalz entschieden, diesen Herausforderungen gezielt entgegenzutreten. Denn erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bedarf fundierter Analysen, guter Planung und konsequenter Evaluation der durchgeführten Maßnahmen.

Für diese anspruchsvolle Aufgabe sind Fachkenntnisse, Methodenkompetenzen und personelle Ressourcen unverzichtbar. Die AOK Bayern unterstützte die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz nun bei der Einführung und Umsetzung des BGMs. Disponent und TTB-Experte Stephan Schieder erhielt die Möglichkeit sich zur BGM-Fachkraft in Regensburg ausbilden zu lassen.

Claudia Kontanziak und Michael Wallner, Koordinatoren und Ausbilder für Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der AOK Bayern gratulierten nun Stephan Schieder. Er erhielt das Zertifikat zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur BGM-Fachkraft von Thomas Knöbl überreicht. Um eine praxisnahe Umsetzung gewährleisten zu können, basierte die Ausbildung auf einem Patenmodell, d.h. Stephan Schieder wurde während der Ausbildung von einem betrieblichen Paten unterstützt und begleitet. Alfred Rast, Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Nordoberpfalz übernahm hier diese Funktion. Fünf Module der wissenschaftlich unterstützten Ausbildung fanden jeweils in einem Abstand von etwa einem Monat statt. Schieder hatte dazwischen Zeit, Erlerntes in der ILS umzusetzen.

Ziel des BGM in der Leitstelle ist, die Belastungen der Disponenten und Beschäftigten zu optimieren und die persönlichen Ressourcen zu stärken. Durch gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Einsatzleitplatz wird auf der einen Seite die Gesundheit und Motivation nachhaltig gefördert und auf der anderen Seite die Produktivität, Dienstleistungsqualität und Innovationsfähigkeit erhöht. Denn der Erfolg der Leitstelle oder eines Unternehmens hängt in hohem Maße von gesunden und motivierten Beschäftigten ab.

 

von links: ZRF-Geschäftsleiter Alfred Rast, Stephan Schieder und

AOK BGM-Experte Thomas Knöbl