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Motorola Programmierschulung für TTB

Meldung vom 02.06.2016 Die Nordoberpfalz startet im Sommer 2016 ins Digitalfunkzeitalter. Die heiße Phase hat begonnen. Die TTB Nordoberpfalz besucht in der Vorbereitung nun einen Motorola Workshop.

Die ILS Nordoberpfalz wird ab dem Sommer 2016 aktiv mit den HiOrg im Digitalfunknetz arbeiten. Vorangegangen ist eine teils jahrelange Vorbereitungsphase seitens der zukünftigen Blaulichtnutzer. Unzählige ehrenamtliche Helfer bei Feuerwehren, THW, Katastrophenschutz, Sanitätsdienst und nicht zuletzt im hauptamtlichen Rettungsdienst mussten in der Handhabung der neuen Geräte geschult werden. Taktische Nutzungskonzepte wurden erstellt und zahlreiche Endgeräte mussten zur ersten Inbetriebnahme im Einsatzleitsystem ELDIS angelegt werden.

Mit dem Start des Digitalfunks findet aber auch eine heiße Phase innerhalb der Integrierten Leitstelle ihren vorläufigen Abschluss. Aktuell wird in den nächsten acht Wochen mit Hochdruck an der Ertüchtigung der Leitstellentechnik gearbeitet. Parallel hierzu besuchten nun Stephan Schieder und Roland Höcht, von der TTB Nordoberpfalz, den Lehrgang „Motorola Programmierschulung damit das Update Management für die in der ILS Technik verbauten Digitalfunkgeräteschaften und die des Katastrophenschutzes künftig eigenständig durchgeführt werden kann.

Beim diesem dreitägigen Lehrgang im fränkischen Unterspiesheim, bei der Firma abel&käufl, wurde das Modul „Motorola Funkgeräteprogrammierung“, die Parametrierung und das Softwareupgrade von Motorola Endgeräten mit dem Updatesystem „Customer Programming Software (CPSPlus)“ geschult.

Grundsätzlich ging es beim Workshop darum HRT/MRT mit der CPSPlus für den BOS Alltag einsatzbereit zu programmieren. Die Themen beinhalteten DMO/TMO Programmierung, Status und eine allgemeine Funktionsübersicht, sowie die dafür notwendigen Ausgangspunkte. Im zweiten Modul „Integrated Terminal Management (iTM)“ erläuterte Seminarleiterin Martina Zahrt, von Motorola Solutions Learning, eindrucksvoll die Installation und Grundkonfiguration des iTM-Systems, sowie an Hand von praktischen Beispielen die Funktionen zur Durchführung verschiedener Aufgaben im Bereich des Endgerätemanagements.