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Ungewöhnliche Übung in der Nordoberpfalz und Böhmen

Meldung vom 23.06.2010 Vormittags ging es im Wettbewerb auf dem Oberen Markt u.a. die 30 Meter hohe Feuerwehrleiter hoch. Nachmittags folgten angenehmere Programmpunkte: Empfang im Alten Rathaus, Stand-konzert der Weidener Stadtkapelle und ein Tagesabschlussappell, zu dem die Soldaten aus der Bundesrepublik, Tschechien und den USA vom Neuen zum Alten Rathaus marschierten.

Soldaten und Reservisten von Bundeswehr, US-Army und tschechischer Armee versuchten in einem Wettkampf herauszufinden, wer denn am Besten sei. Abseilen, Schießen, quer durch den Hindernisparcours, technische Hilfeleistung und Erste Hilfe waren gefordert. Das Besondere daran: Deutsche, Tschechen und Amerikaner bildeten immer gemischte Teams. Bei der trinationalen "Patrouille - Hlidka Euregio-Egrensis" spielte aber auch die Rettungsleitstelle eine Rolle.

Disponenten der Einsatzzentrale, ein Vertreter der Feuerwehr Weiden, die Polizei inszenierten auf dem Volksfestplatz einen schweren Verkehrsunfall. Die Soldaten waren an dieser Station gleich mehrfach gefordert. So sollten sie den Verletzten - die von Andrea und Jürgen Ubrig sowie Christian Messer gespielt wurden - nicht nur Erste Hilfe leisten. Polizeihauptkommissar Hans Wurm beurteilte kritisch, ob die Unfallstelle richtig abgesichert wurde und die Soldaten auf ihre Eigensicherung achteten. Leitstellen-Disponent Stephan Schieder übernahm die Rolle des Rettungsdienstes und ließ sich die Patienten nach der Versorgung übergeben. Sein Kollege Jürgen Göppl und stellvertretender Leitstellenleiter Jürgen Meyer verteilten die Punkte für die korrekte medizinische Versorgung. Alexander Ermer von der Weidener Feuerwehr achtete penibel darauf, dass auch der Brandschutz und die technische Rettung ordentlich ausgeführt wurden. Trotz so mancher Sprachberriere, klappte diese Station bei allen problemlos. Alle 80 Soldaten konnten hier wichtige Punkte für den Wettkampf einstreichen.

Nachmittags folgten angenehmere Programmpunkte: Empfang im Alten Rathaus, Standkonzert der Weidener Stadtkapelle und ein Tagesabschlussappell, zu dem die Soldaten aus der Bundesrepublik, Tschechien und den USA vom Neuen zum Alten Rathaus marschierten. Dort hatte vorab OB Kurt Seggewiß - als einer der Schirmherrn der trinationalen Übung "Patrouille - Hlidka Euregio Egrensis" die verantwortlichen Militärs empfangen sowie die Vertreter von Feuerwehr, Integrierter Leitstelle, Polizei und Kreisverbindungskommando, die ebenfalls an der zivil-militärischen Übung beteiligt waren. "Eine derartige Veranstaltung wäre noch vor 25 Jahren undenkbar gewesen", erinnerte Seggewiß an die frühere Trennung durch den Eisernen Vorhang. Er verwies auf das gute Miteinander der Stadt mit den Soldaten der Lehrgruppe D, die Weiden unbedingt erhalten bleiben sollte.

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